Cybersicherheit · Sicherheitsprüfung

Penetrationstests mit verwertbaren Befunden statt bloßer Trefferliste

Wir prüfen abgestimmte Systeme und Angriffswege kontrolliert, priorisieren Risiken und begleiten die technische Behebung bis zum Re-Test.

Worum es geht

Ein guter Penetrationstest beginnt mit einer präzisen Fragestellung.

Umfang, Betriebsrisiko und erwartete Nachweise müssen vor dem ersten Testschritt eindeutig sein.

Automatisierte Scanner finden bekannte Auffälligkeiten, erklären aber nicht zuverlässig, welche Kombinationen im konkreten Umfeld tatsächlich ausnutzbar sind. Ein Penetrationstest verbindet Werkzeugunterstützung mit manueller Analyse und nachvollziehbaren Belegen.

Wir stimmen Systeme, Zeitfenster, erlaubte Methoden, Ansprechpartner und Abbruchkriterien schriftlich ab. Sensible Erkenntnisse werden geschützt übergeben und so beschrieben, dass Verantwortliche die Ursache und sinnvolle Gegenmaßnahmen verstehen.

Systemskizze

Ein Penetrationstest braucht klare Grenzen und einen Abschluss

Von der Freigabe bis zur Nachprüfung muss nachvollziehbar sein, was geprüft wurde und wie mit Befunden umzugehen ist.

  1. ScopeSysteme, Methoden, Zeiten und Abbruchkriterien festlegen
  2. VorbereitungKontakte, Sicherungen und Überwachung abstimmen
  3. TestAngriffswege kontrolliert und reproduzierbar untersuchen
  4. BerichtRisiko, Nachweis und Behebung verständlich dokumentieren
  5. NachprüfungKorrekturen bestätigen und Restrisiken festhalten
Der Bericht wird erst durch nachvollziehbare Behebung und Nachprüfung zum Verbesserungsinstrument.
Leistungsbausteine

Was zu einer belastbaren Sicherheitsprüfung gehört

01

Klare Testgrenzen

Ziele, ausgeschlossene Systeme, Zeiten, Methoden und Freigaben werden vorab dokumentiert.

02

Manuelle Verifikation

Auffälligkeiten werden fachlich geprüft, statt ungefiltert aus einem Scannerbericht übernommen.

03

Risikobezug

Technische Befunde werden mit erreichbaren Rechten, Daten und Geschäftsprozessen verbunden.

04

Sichere Nachweise

Belege zeigen die Schwachstelle, ohne unnötig Daten zu sammeln oder Systeme zu gefährden.

05

Behebungsplan

Maßnahmen werden nach Risiko, Aufwand, Abhängigkeiten und möglichen Übergangslösungen priorisiert.

06

Re-Test

Korrekturen werden gezielt überprüft und verbleibende Einschränkungen transparent dokumentiert.

Typische Ausgangslagen

Typische Prüfziele

01

Externe Angriffsfläche

Internetdienste, VPN, Portale und veröffentlichte Systeme werden aus externer Perspektive geprüft.

02

Interne Sicherheitsgrenzen

Segmentierung, Berechtigungen und mögliche Wege von einem kompromittierten Arbeitsplatz werden bewertet.

03

Anwendung oder Veränderung

Neue Webanwendung, Cloud-Anbindung oder größere Migration soll vor Produktivsetzung geprüft werden.

Vorgehen

Kontrollierter Ablauf eines Penetrationstests

Scoping

Fragestellung, Systeme, Freigaben, Risiken und Kommunikationswege werden festgelegt.

Prüfung

Informationsgewinnung, technische Tests und manuelle Verifikation erfolgen im vereinbarten Rahmen.

Einordnung

Befunde werden nach Ausnutzbarkeit, Auswirkung und betrieblichem Kontext priorisiert.

Nachprüfung

Behebung und verbleibende Risiken werden in einem gezielten Re-Test überprüft.

Häufige Fragen

Fragen zu Penetrationstests

Was ist der Unterschied zwischen Schwachstellenscan und Penetrationstest?

Ein Scan sucht automatisiert nach bekannten Auffälligkeiten. Ein Penetrationstest verifiziert ausgewählte Befunde manuell, untersucht mögliche Angriffsketten und bewertet die praktische Auswirkung im vereinbarten Rahmen.

Kann ein Penetrationstest den Betrieb stören?

Tests können Risiken erzeugen. Deshalb werden Methoden, Zeitfenster, Ansprechpartner, Sicherungen und Abbruchkriterien vorab festgelegt. Kritische Systeme benötigen besonders vorsichtige Verfahren.

Wie oft sollte getestet werden?

Nach wesentlichen Änderungen, bei neuen externen Diensten und abhängig vom Risiko in sinnvollen Abständen. Ein fester Kalender ersetzt nicht die Bewertung technischer Veränderungen.

Wer darf einen Penetrationstest beauftragen?

Nur eindeutig berechtigte Verantwortliche. Testumfang und Erlaubnis sollten schriftlich dokumentiert sein, besonders wenn Dienstleister, Cloud-Systeme oder fremde Infrastrukturen betroffen sind.

Keine Prüfung ohne eindeutige Freigabe

Penetrationstests erfolgen ausschließlich auf klar autorisierten Systemen und innerhalb schriftlich vereinbarter Grenzen. Das schützt Betrieb, Daten und alle Beteiligten.

Nächster Schritt

Welche konkrete Sicherheitsfrage soll der Test beantworten?

Wir helfen beim sinnvollen Scoping und entwickeln einen belastbaren Prüfplan.